Gute Gründe
Es gibt gute Gründe für die Erweiterung des Hochschulcampus Bielefeld auf dem Gelände Lange Lage:
Die Erweiterung des Hochschulcampus bedeutet für die Stadt Bielefeld eine riesige Chance. Die Investitionssummen sind hoch. Anwohner befürchten ein zusätzliches Verkehrsaufkommen. Kritiker des Fachhochschulneubaus plädieren für eine Konzentration im Umfeld der bisherigen Standorte. Skeptiker befürchten, dass es nicht zu einer Ansiedlung neuer Forschungsinstitute sowie Forschungs- und Entwicklungszentren von Universität und Fachhochschule kommen wird.
Aus Sicht des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW gibt es viele gute Gründe für die Erweiterung des Hochschulcampus Bielefeld auf dem Campus Nord. Stadt Bielefeld, Universität Bielefeld und Fachhochschule Bielefeld teilen diese Einschätzung.
- Wir sichern Wissenschaft und Forschung und schaffen die Arbeitsplätze der Zukunft.
- Wissenschaft zieht innovative Unternehmen nach Bielefeld, die Investitionen leisten.
- Auf dem erweiterten Hochschulcampus Bielefeld werden Synergien und Kooperationen befördert: Zwischen Universität Bielefeld und Fachhochschule Bielefeld, zwischen den Hochschulen und Forschungs- und Entwicklungsinstituten sowie forschungsnahe Start-Up-Unternehmen, für die in der Gründungszeit beste Voraussetzungen zur Ansiedlung geschaffen werden.
- Die attraktiven Rahmenbedingungen verbessern die Chancen, namhafte Institute für Bielefeld zu gewinnen. Die Anziehungskraft auf renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler steigt.
- Die Konzentration und Zusammenarbeit der Hochschulen und die Anziehungskraft für Studierende, Wissenschaftler und Unternehmen bewirken ein positives Image für die Stadt Bielefeld.
- Es können neue Studienplätze im räumlichen Verbund von Hochschulen und Forschungseinrichtungen geschaffen werden.
- Für die Fachhochschule Bielefeld wird erstmals ein zentraler Standort mit einer eigenen Ausprägung geschaffen. An diesem zentralen Standort wird die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit verbessert. Für Studium, Lehre und Forschung stehen künftig optimale Infrastrukturbedingungen zur Verfügung.
- Durch die Zusammenführung der Fachhochschulstandorte wird die Bewirtschaftung kostengünstiger.
- Bielefeld als Standort einer Universität hat einen unschätzbaren Vorteil im Wettbewerb mit anderen Universitätsstädten: optimale Studienbedingungen durch räumliche Dichte aller Studieneinrichtungen (Hörsäle, Bibliotheken, Mensa, Seminarräume, etc.). Dieses Alleinstellungsmerkmal gilt es auch bei der Erweiterung der Hochschullandschaft zu erhalten und auszubauen. Das Gebäude auf dem Hochschulcampus Nord wurde bereits 1984 Gebietsentwicklungsplan für die Erweiterung der Hochschule vorgesehen und ist daher die ideale Standortwahl für die Fachhochschule Bielefeld und die Ansiedelung weiterer Forschungsinstitute.
- Durch den Ersatzneubau Universitätsstraße (ENUS) wird die Sanierung und Modernisierung des Universitätshauptgebäudes und ein weitgehend störungsfreier Betrieb der Universität während der Sanierung ermöglicht.
- Die Mensa im Ersatzneubau Universitätsstraße (ENUS) wird von Universität und Fachhochschule gemeinsam genutzt und damit wirtschaftlicher genutzt werden.
- Die Qualität wichtiger Freiräume und Grünachsen auf dem Universitäts-Stammgelände bleibt erhalten. In Verbindung zum Campus Nord wird eine flächenaufwertende Grünfläche mit einer hohen Aufenthaltsqualität entstehen.
