Presseinfo vom 13.01.2009

Generalplanerwettbewerb für die Fachhochschule Bielefeld: Preisgericht tagt ein weiteres Mal im März 2009

(Bielefeld, 13.01.2009). Das Preisgericht des Generalplanerwettbewerbs für die neue Fachhochschule Bielefeld auf dem Gelände des Hochschulcampus Bielefeld hat bei seiner Sitzung am 13. Januar 2009 zwei zweite Preise und zwei dritte Preise vergeben. Zwei der ausgewählten Entwürfe werden auf Empfehlung des Preisgerichts überarbeitet. In einer weiteren Sitzung am 16. März 2009 wird der Siegerentwurf ausgewählt, der dann auf dem Gelände des Hochschulcampus Bielefeld realisiert werden soll.

Das 20-köpfige Preisgericht unter Leitung von Prof. Carl Fingerhuth, Zürich, entschied sich für diesen Weg, weil es aus Sicht der Preisrichter bei den Entwürfen, die jetzt überarbeitet werden sollen, im Detail ungeklärte Fragen gab. 18 Teilnehmer waren zum Wettbewerb eingeladen worden, 13 Verfasser hatten ihre Arbeiten fristgerecht eingereicht. Nach intensiver Vorprüfung durch ein Expertengremium hat das Preisgericht diese 13 Entwürfe beurteilt.

Im Mittelpunkt der Diskussion am 13. Januar 2009 standen neben Fragen der Architektur und der Gestaltung im Rahmen der Planungsvorgaben für den Hochschulcampus besonders die Aspekte der optimalen Nutzungsmöglichkeiten nach den Vorgaben der Fachhochschule Bielefeld. Außerdem ging es um Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit des Entwurfs. Die Sitzung dauerte von 9 bis 19 Uhr.

Für den Bauherren, den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB), erklärt der Bielefelder Niederlassungsleiter Heinrich Micus: „Um die Anonymität und damit die Unbeeinflussbarkeit des nicht-öffentlichen Verfahrens sicherzustellen, machen wir zu diesem Zeitpunkt keine Angaben zu den einzelnen Entwürfen und ihren Einsendern. Wir sind sicher, dass wir Mitte März 2009 der Öffentlichkeit einen attraktiven Entwurf präsentieren können, der alle Voraussetzungen erfüllt, die wir als Bauherren, vor allem aber die Fachhochschule Bielefeld als künftige Nutzerin definieren.“

Heinrich Micus betont die hohe Bedeutung einer funktionalen Nutzung. Gleichzeitig strebe der BLB eine architektonische und städtebauliche Lösung an, die ökonomische Vorgaben und den Aspekt der Nachhaltigkeit ernst nehme. Genauso wichtig sei es darüber hinaus, dass ein neues zentrales Gebäude Identität schaffe und der Fachhochschule Bielefeld ein unverwechselbares Gesicht mit hoher Ausstrahlung gebe.

Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff, Rektorin der FH Bielefeld kommentiert: „Wir haben interessante Entwürfe gesehen, die unseren Ansprüchen an Interdisziplinarität, Kommunikation und kreative Atmosphäre entgegenkommen. Ich freue mich auf eine weitere Sitzung des Preisgerichtes mit abschließenden Entscheidungen, die eine gute Basis für eine zügige Umsetzung des Bauvorhabens bieten.“

Nach der abschließenden Sitzung des Preisgerichtes im März 2009 werden sämtliche 13 Entwürfe in einer Ausstellung in der Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Design, in der Lampingstraße zu sehen sein.

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