Das ist geplant

Die Universität Bielefeld konnte in den letzten Jahren herausragende Erfolge verbuchen. Die forschungsintensive Reformuniversität spielt in der Ersten Liga: Erfolge in der Exzellenzinitiative, Rekorde beim Drittmittelaufkommen, hohe Zuwächse bei der leistungsorientierten Mittelverteilung des Landes NRW, exzellente Platzierungen in den wichtigsten Rankings.

Mit ihren räumlichen Kapazitäten ist die Universität Bielefeld längst an ihre Grenzen gestoßen. Das in den 1970er Jahren fertiggestellte Universitätshauptgebäude war ursprünglich für 6.000 Studierende geplant. Heute studieren hier 18.000 Menschen in mehr als 80 Studiengängen. Hinzu kommt: Der 40 Jahre alte Gebäudekomplex ist sanierungsbedürftig. Vor allem müssen die Gebäude an die inzwischen veränderten Anforderungen des Brandschutzes angepasst werden, außerdem müssen Schadstoffe entfernt werden. Ziel ist es darüber hinaus, den Heizenergieverbrauch drastisch zu senken. Das neue Gebäude soll in besonderem Maße den Anforderungen an einen modernen und zukunftsweisenden Hochschulbau erfüllen.

Um nicht die Qualität von Forschung und Lehre zu gefährden, muss die Belastung der Universität in der mehr als zehn Jahre dauernden Modernisierungsphase in einem erträglichen Rahmen gehalten werden. Dies ist nur möglich, wenn nacheinander Teile der Hochschule während der Arbeiten ausgelagert und die freigezogenen Bereiche sukzessive grundsaniert werden können.

Aus diesem Grund wird ab Herbst 2010 in einer dreijährigen Bauzeit der Ersatzneubau Universitätsstraße (ENUS) erstellt.

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